Label to watch: jas.

Kennt ihr schon die Marke jas.? jas. steht für individuelles Design, nachhaltige Produktion sowie Transparenz. Anbei ein kurzes „Interview“:

 

Was ist eure Geschäftsidee? 

jas. fertigt individuelle Kleidung nach Kundenwunsch. Dies bedeutet, dass sich (momentan) Frauen bei uns ihr persönliches Teil aus verschiedenen Schnitten, Farben, Stoffen, Mustern und Veredelungen zusammenstellen können. Zurzeit haben wir ein Shirt, einen Rock und ein Kleid im Sortiment, welches mit wenigen Schritten von der Massenware zum individuellen Kleidungsstück wird.

Wir fertigen unsere Kleidung zudem aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle, die aus der Türkei stammt und teilweise hier in Deutschland eingefärbt wird. Die Produktion findet bei uns im Rhein-Main-Gebiet statt. So möchten wir Transportwege geringhalten und die heimische Textilindustrie unterstützen.

 

Warum sollten sich Kunden für jas. entscheiden? 

Wir sind momentan die einzigen, die Individualität im Alltagskleidungsbereich bieten. Nirgendwo sonst können Kundinnen Stücke nach ihren Vorstellungen konfigurieren. Und wem das nicht reicht, dem sei gesagt, dass er mit dem Kauf von unseren Teilen Gutes tut: Die Umwelt wird weniger belastet und Schneidereien bzw. gelernte Schneiderinnen unterstützt.

Womit und warum möchte jas. die Welt ein kleines Stückchen besser machen? 

Womit wird wahrscheinlich durch die oberen Antworten schon deutlich. Warum? Tja. Uns stört zum einen die Uniformität der Modeindustrie, die uns mit Trends und Kollektionen vorschreiben möchte, was wir tragen sollen. Hier setzen wir mit jas. etwas dagegen. Darüber hinaus finden wir die Bedingungen, unter denen unsere Kleidung hergestellt wird, mehr als bedenklich. Wenn wir so weitermachen, wie bisher, wird die Situation von heute noch viel weiter verschlimmert. Hiervor verschließen wir nicht die Augen – wir möchten Veränderung erwirken.

Diese Veränderung nennen wir bei uns slow fashion. Kleidung, die nicht an Trends orientiert ist, sondern individuell zusammengestellt werden kann. Und die zudem nachhaltig und fair produziert wird.

 

Was habt ihr schon erreicht und was möchtet ihr noch erreichen? 

Wir haben in diesem Jahr unsere Crowdfunding Kampagne erfolgreich abgeschlossen und mit Hilfe des hier erwirtschaften Geldes erste Schnitte entwickeln und Stoffe kaufen können. Zudem haben wir unsere Website mit integriertem Shop gelauncht und haben erstes Personal eingestellt.

Im Herbst und Winter werden wir auf mehreren Messen und Märkten ausstellen. Unsere weiteren Ziele für die kommenden Monate sind: Die Weiterentwicklung des Shops hin zu mehr Individualität (sprich die Einbindung eines Konfigurators), Ausbau der zur Verfügung stehenden Schnitte, eigene Produktionsstätte in Mainz festigen, etc.

 

Liebe Grüße

Kleiderrebell <3

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