Kleiderrebell-Blog-Nachhaltig-leben-mit-kleinen-Ausnahmen

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Ganz oder vielleicht doch nur ein bisschen: Nachhaltig leben mit kleinen Ausnahmen

Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der in letzter Zeit oft benutzt wird, wenn es darum geht mehr auf unsere Umwelt zu achten. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit für jeden Einzelnen? Ist es eine vegane Lebensweise oder der Verzicht auf den Klamottenkauf bei Highstreet-Ketten? Fängt Umweltbewusstsein schon bei kleinen Dingen an oder zählt nur das große Ganze? Wir sind diesen Fragen in unserem neuen Blogbeitrag einmal nachgegangen.

Viele, kleine Schritte

Eigentlich ist es doch schon lobenswert, sich überhaupt mit diesem Thema zu beschäftigen. Es muss ja nicht gleich der ganz große Wandel folgen: Beim Einkaufen beispielsweise auf Plastiktüten zu verzichten, ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Oder, wenn überzeugte Fleischesser statt fünfmal die Woche nur einmal ein Steak in die Pfanne hauen. Und dann vielleicht vom Biometzger ihres Vertrauens.

Scheinheilig – Nö!

Vielleicht werden einige das jetzt scheinheilig finden, aber wir von Kleiderrebell denken, dass auch kleine Schritte zählen. Besser, als sich zu streng zu geißeln und dann im Endeffekt wieder gierig bei einer bestimmten Burger-Kette vor der Tür zu stehen. Gleiches gilt übrigens für Kleidung.

Bewusstes Shopping

Klar, auch wir machen uns beim Shoppen Gedanken, ob der gelegentliche Highstreet-Einkauf eine gute Wahl ist. Wenn man darüber nachdenkt, dass für die Herstellung eines Baumwoll-T-Shirts bis zu 15.000 Liter Wasser verbraucht werden, dann bekommt so ein vermeintliches 5 Euro-Schnäppchen schnell einen faden Beigeschmack. Wäre es nicht besser, hochwertiger zu kaufen und das Oberteil so lange wie möglich zu tragen? Außerdem kommt zu einem höheren Preis bei den meisten einfach eine andere Wertschätzung: Bei teurerer Kleidung wird halt länger überlegt, ob sie in der Tonne landet oder doch lieber an Freunde oder Secondhand-Shops weitergegeben wird.

Billig = schlecht für die Umwelt?

Allerdings kommt es nicht immer auf den Preis an: Auch Designer-Kleidung macht nicht halt vor unfairen Arbeitsbedingungen und mäßiger Qualität. Vielleicht sollten wir einfach generell die Augen aufhalten und uns vor jedem Kauf 1. nach der Notwendigkeit fragen und 2. ob, man das Teil auch in nächster Zeit noch gerne tragen wird, 3. ob es überhaupt so lange qualitativ halten wird und 4. unter welchen Herstellungsbedingungen die Kleidung produziert wurde.

 

Oder einfach mal leihen

Kleidung, die ihr voraussichtlich nur für einen bestimmten Anlass braucht, könnt ihr bei Kleiderrebell auch prima ausleihen. Aber auch für euer tägliches Outfit findet ihr dort viele, tolle Stücke. Letztens hat mir Laura erzählt, das eine der Jeansshorts aus dem Shop-Sortiment noch von ihrer Mama stammt. Dann gehörte sie irgendwann ihr und jetzt könnt ihr sie hier ausleihen. Das ist auch immer schön, wenn in einem Kleidungsstück noch Erinnerungen stecken. Und ein guter Grund eure Kleidung gewissenhaft zu behandeln, auch, wenn sie vom Fast-Fashion-Retailer stammt.

Wie denkt ihr über dieses Thema? Wir freuen uns auf eure Anregungen und Gedanken!

 

Liebste Grüße

Julia // Kleiderrebell

 

 

Photography // Zwaddi

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